"Mörder und ihre willfährigen Helfer wie Friedrich Flick“

In Bayern wird weiter heftig über die Friedrich-Flick-Straße(n) diskutiert. Die Mittelbayrische Zeitung (MZ) veröffentlichte am 21.6.2009 ein Schreiben der SPD-Stadträte Bernhard Rothauscher und Sebastian Bösl sowie Helga Seidemann, AsF-Vorsitzende aus Maxhütte-Haidhof. Ein Lichtblick, denn ganz offensichtlich hat man es hier mit der Sorte Politiker zu tun, die lesen und nachdenken kann. Das Schreiben auf den Seiten der MZ hier: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=3077&pk=417028

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Kommentare: 2
  • #1

    Helga Seidemann (Donnerstag, 02 Juli 2009 02:51)

    Ich möchte nur anmerken, dass fälschlicherweise in der MZ berichtet wurde, ich sei ASF-Vorsitzende in Maxhütte-Haidhof. Ich hatte dieses Amt 7 Jahre inne, habe es aber zugunsten einer Jüngeren im April aufgegeben. Ich bin Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60 plus im Unterbezirk Schwandorf/Cham.
    Diese Anmerkung nur, weil Leute meinen, ich würde mir diesen Titel anmaßen. Jeder, der mich kennt, weiß dass ich so etwas nicht nötig habe und das auch nicht meine Art ist. Mir ist das Thema Flick wichtig, anderen scheint diese, wie ich meine, Lappalie wichtig zu sein.Ich hoffe, dass durch die verschiedenen Zeitungsartikel, die Menschen hier mal über diese Tatsache nachdenken, informiert werden oder angeregt werden, sich zu informieren. Leider haben mich einige Leute angesprochen, die wirklich keine Ahnung hatten, was Flick "auf dem Kerbholz" hatte. Einige Leute haben mich angesprochen und meinen Leserbrief gelobt und konnten es nicht fassen, dass e i n s t i m m i g beschlossen wurde, dass die Strasse bleibt. Stellt sich mir die Frage:"Ist die Unwissenheit so groß oder was ist es?"

  • #2

    co-chaot (Donnerstag, 02 Juli 2009 09:50)

    Auf eben solche Leute, die diesen einstimmigen Beschluss nicht verstehen können muss man bauen, alle übrigen zu überzeugen ist schwer. Denn: "Es gibt heute keine ernsthafte Entschuldigung mehr dafür, unbelesen zu sein. Im Internet steht alles. In der Bibliothek ist fast alles greifbar. Und jeder kann lesen." Wer den angeblichen Widerspruch zwischen Kriegsverbrecher und Lokal-Unterstützer nicht auflösen kann, dem ist wohl ohnehin kaum zu helfen. Es ist herrlich zu sehen, dass Flick-Früchte nicht nur in Kreuztal gedeihen, letztlich ist die Haltung der Menschen (in Kreuztal wie in Maxhütte-Haidhof) genau diejenige, die sich Flick mit seiner "politischen Landschaftspflege" erkauft hat. Er hat die Kohle nie aus Barmherzigkeit, sondern aus Berechnung hergegeben. Viel Erfolg für die Arbeit in Bayern!!!